Seit 2017 lebe ich mit meinem Mann und unseren drei Töchtern in Britz. Neukölln ist für mich Zuhause geworden – mit all den Herausforderungen, aber vor allem auch mit den vielen Menschen, Initiativen und Orten, die diesen Bezirk lebendig machen.

Im Alltag erlebe ich ganz konkret, was gute Stadtentwicklung bedeutet: sichere Wege zur Schule und Kita, erreichbare Grünflächen, Orte für Begegnung, Kultur- und Freizeitangebote sowie funktionierende Nachbarschaften. Genau diese Perspektive prägt auch meine politische Arbeit.

Beruflich

Ich habe Kulturwissenschaften an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) studiert und arbeite seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Kultur, Bildung und Stadtgesellschaft.

2008 habe ich gemeinsam mit anderen den WerkStadt Kulturverein im Körnerkiez gegründet und verschiedene kulturelle und nachbarschaftliche Projekte umgesetzt – von Festivals und Freiluftkino bis zu Begrünungs- und Beteiligungsprojekten.

Seit 2012 leite ich den berlinweiten KinderKulturMonat. Gemeinsam mit Kulturorten, Schulen, Familienzentren und Jugendfreizeiteinrichtungen entwickeln wir kostenlose Angebote für Kinder und Familien und schaffen Zugänge zu kultureller Bildung und Teilhabe.

Ehrenamtlich und kulturpolitisch

Seit vielen Jahren engagiere ich mich kulturpolitisch für die Freie Szene und kulturelle Räume in Berlin. Unter anderem war ich im Netzwerk freier Berliner Projekträume und -initiativen sowie im Sprecher*innenkreis der Koalition der Freien Szene aktiv.

Dabei habe ich an zentralen kulturpolitischen Prozessen mitgewirkt – etwa zu Förderstrukturen, kulturellen Räumen und der Frage, wie Kultur langfristig Teil einer sozialen und lebenswerten Stadt bleiben kann.

Diese Erfahrungen prägen bis heute meinen politischen Blick auf Neukölln: Eine gerechte Stadt braucht Räume für Begegnung, Bildung, Kultur und Teilhabe – für alle.